Eifel-Literatur-Festival verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung der Website zu gewährleisten.
Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Hinweise zur Nutzung von Cookies un deren Deaktivierung finden Sie auch in unserer Datenschutzerklärung. Habe verstanden
  Info-Telefon: 06551 / 2489
 
  Info-Telefon: 06551 / 2489     Facebook

Traumhafter Festivalabend in Bitburg mit Charlotte Link & Bärbel Schäfer

27.10.2018

Charlotte LinkAuf der Bühne ein Dreamteam mit Moderatorin Bärbel Schäfer und mit Charlotte Link, Deutschlands meistgelesener Schriftstellerin (28,5 Mio. Auflage).

Im randvoll besetzten Saal ein begeistungsfähiges Publikum (807 Besucher, ausverkauft). Das war das Rezept für einen kurzweilig-spannenden Festivalabend in der Stadthalle Bitburg. Wie bunte Pingpongbälle flogen Fragen und Antworten auf der Festivalbühne hin und her. Sie erhellten die Einsamkeit einer Erfolgs-Schriftstellerin, die 14 Monate lang Tag für Tag hochdiszipliniert an einem Buch schreibt. Voller Selbstzweifel zuweilen und mit Schreibblockaden, während der Verlag bereits den nächsten „Bestseller“ ankündigt. Mit spannenden Einblicken in die Recherche, wenn sich die Autorin etwa bei Parship inkognito anmeldet, wegen Datingtreffen im Roman. Spannend waren auch Links Thesen zu verwundbaren Helden mit ihren Narben, Verletzungen und Lebenswunden.

Neben Einblicken in Charlotte Links Schreibwerkstatt wurde auch der Mensch, wurde auch die Mutter Charlotte Link greifbar, die sich zuweilen um ihre 17 jährige Tochter sorgt. Die ungläubig deren Handymanie folgt oder der Inflation von Freundschaften auf Facebook mit Personen, die persönlich teilweise gar nicht bekannt sind. Was eine Brücke schlug zum aktuellen Krimi-Bestseller „Die Suche“, am 1. Oktober erschienen.

Eine Kurzübersicht über die Handlung, ohne die Auflösung zu verraten. Eine Charakterisierung der Hauptpersonen, nicht zuletzt der vier verschwundenen 14 jährigen Teenager und ihrer Eltern. Oder des Ermittlerduos von Scotland Yard, Kate Linville und Caleb Hale. Das alle transportiert im kurzweiligen Dialog und in vier Lesepassagen querbeet durch den Roman.

Begleitet von Lachen, Schmunzeln und viel Beifall des Publikums. Bis hin zu gesellschaftlichen Problemen reichten die Gesprächsthemen auf der Bühne: Das Problem der Helikopter-Eltern; das Thema „Einsamkeit“, das Link tabuisiert sieht; Unterschiede von Frauen und Männern in der Lebensbewältigung und Lebenseinstellung. Lang anhaltender Beifall, ein Nelches-Birnenbrand-Geschenk aus der Eifel und eine nicht enden wollende Signierschlange mit Bergen herangeschleppter Leseziegel beendeten auch diesen vorletzten Festivalabend. Charlotte Links Fazit im Gästebuch des Festivals: „Es war ein wunderschöner Abend, eine tolle Organisation und ein super Publikum! Bis einmal wieder. Herzlich Charlotte Link.“

Weitere Links: