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Ergreifende Erinnerungen, mitreißende Lesekunst

18.08.2018

Cornelia Scheel und Hella von SinnenMitreißende Lesekunst von Hella von Sinnen, ergreifende Erinnerungen von Cornelia Scheel: Daraus wurde gestern Abend beim Eifel-Literatur-Festival im Forum Daun eine höchst unterhaltsame und informative „Sternstunde für Leser“.

Cornelia Scheel: Die erinnerte eingangs und ausgangs der Lesung in einem Couch-Gespräch mit Hella von Sinnen an ihre Mutter Mildred Scheel. Mit der Gründung der Deutschen Krebshilfe 1974 habe ihre Mutter „Unglaubliches geschaffen“. Sie habe ihr Erinnerungsbuch geschrieben, damit dieses Lebenswerk und die starke Persönlichkeit ihrer Mutter nicht in Vergessenheit geraten solle. Auf langen Recherchenreisen quer durch die Republik habe sie Menschen aufgesucht, die zusammen mit ihrer Mutter die Krebshilfe aufgebaut hätten. „Es waren tränenreiche Begegnungen und es war die beste und wichtigste Reise in meinem Leben“.

Und das Buch: „Mildred Scheel. Erinnerungen an meine Mutter“: Das trug die fernsehbekannte Entertainerin Hella von Sinnen vor. Humorvoll-pointierte Textstellen, mitreißend ausdrucksstark vorgetragen. Immer wieder von Szenenapplaus unterbrochen - mit einer stürmisch und ausdauernd erklatschten Zugabe am Ende.

In der Rezitationskunst einer Hella von Sinnen wurde selbst die Verlesung der Iban-Nummer der Deutschen Krebshilfe zur hohen Kunst des Textvortrags. Mit einer langen Signierschlange ging auch diese 14. Veranstaltung des Eifel-Literatur-Festivals in Daun zu Ende, zu später Stunde. Rund 500 Besucher hatten das Forum Daun weitgehend gefüllt.

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