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Rückblick: Kerstin Gier in der Eifel, in Gerolstein - Von „Flachmännern“ und anderen Katastrophen

05.05.2012

Kerstin Gier in GerolsteinGEROLSTEIN. Volles Haus bei Kerstin Gier: 530 Besucherinnen und Besucher (ausverkauft) in der Stadthalle Rondell amüsierten sich köstlich beim neuesten Bestsellerroman „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“.

Premiere für Kerstin Gier: Erstmals hat sie bei einer Lesung ihre Familie dabei, ihren Mann und ihren zwölfjährigen Sohn Lennart. Beide erlebten eine Mama in Höchstform, die 530 Gier-Fans begeistert. Mit heiteren Kommentaren, Lesepartien mit verstellten Stimmen und amüsanten Dialektparodien.

Besonders die männlichen Besucher mussten da schon mal was einstecken, unter dem Gelächter ihrer Sitznachbarinnen. Vom „Flachmann“ sprach Gier beziehungsreich und davon, dass sie in ihrem jüngsten Roman zwei ziemlich tolle Männer erfunden habe. Dabei betonte sie das „erfunden“ so stark, dass der Gegensatz zwischen Dichtung und Realität für jeden greifbar wurde. Ein SMS-Desaster im Zug mit lauter falschen Empfängern, eine lustige Taxifahrt durch Köln nach einer alkoholfreudigen Party mit der Erkenntnis: „Besoffene Weiber sind schlimmer als besoffene Männer“ und viele andere Erzählpartien mehr sorgten für ausgelassene Stimmung unter den Zuhörern.

Verbandsbürgermeister Matthias Pauly hatte sie eingangs begrüßt, Organisator Josef Zierden hatte einführende Worte zu Autorin und Werk gesprochen, ebenso ein abschließendes Gespräch mit der Autorin moderiert. Dann ging es ans Signieren: In endlos scheinenden Schlangen pilgerten die Gier-Fans zur Autorin und ließen sich Berge von Büchern signieren, mit Widmungen und Stempeln. Das Warten konnte niemandem die gute Laune verderben, auch nicht der Autorin, die nimmermüde zu immer anderen bunten Signierstiften griff, mehrere Stempel ins Buch zauberte und noch genügend Zeit für einen Plausch mit allen ihren Fans fand.

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