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Rückblick: Dora Heldt in der Eifel, in Prüm - Besucherrekord und Eifeler Wurzeln.

04.05.2012

Dora Heldt begeisterte beim Eifel-Literatur-Festival in Prüm

Dora Heldt in PrümPRÜM. „So viele Besucher hatte ich noch nie!“ freute sich die Schriftstellerin Dora Heldt am Donnerstag, 3. Mai, in der Aula der Ex-Hauptschule in Prüm. Rund 500 Besucher waren gekommen, um Deutschlands Bestseller-Autorin Nr.1  zu erleben - abonniert auf unterhaltsame Frauenromane.

Gute Unterhaltung, gute Laune, zwerchfellerschütternde Komik und ein Happy End noch nach den chaotistschsten familiären Turbulenzen und Verwirrspielen: Das versprechen alle Romane von Dora Heldt. Bekannt auch durch die bunten Cover mit Urlaubsfreuden an der Nordsee. Dora Heldt las ausgewählte Partien aus ihrem jüngsten Roman „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“. Da geht es um den fünfzigsten Geburtstag von Doris, den die ganze Familie meint, in einem spießigen Lokal feiern zu müssen. Doris flüchtet an die Ostsee. Ihren hormonellen Schwankungen, die sie immer wie ein Bollerofen glühen lassen, kann sie aber nicht entkommen.

Dora Heldt las,  raffte zusammenfassend übersprungene Seiten und plauderte zwischendurch immer wieder über familiäre Hintergründe der Romane, mit kleinen heiteren Seitenhieben auf Bekannte und Verwandte.  Denn die besten Freunde der Eltern, inzwischen im Ahrtal zuhause, saßen auch im Saal - mit deutlich norddeutschem Zungenschlag. Dazu ehemalige Klassenkameraden vom Are-Gymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler - starke Eifelbezüge, die man bislang von dem bekennenden Sylt-Fan nicht kannte.

Was sie auch verriet: dass sie im Hotelzimmer in Prüm am Ankunftstag bereits zwei Seiten eines neuen Romans geschrieben hat - auch hier schrieb Prüm an diesem Tag Literaturgeschichte. Dazu mit der bisher größten Publikumsresonanz bei Dora-Heldt-Lesungen - nicht nur, was die Besucherzahl betraf. Immer wieder kollektives Gelächter eines hellwachen Publikums zeigten, wie gut die Textpointen zündeten, auch bei den Männern, die erstaunlich zahlreich im Saal saßen. Wohl nicht nur als Chauffeure ihrer Frauen. Eine Fragerunde rund um Leben und Werk und ausgiebiges Signieren mit vielen Einzelfragen an die Autorin beschlossen einen höchst vergnüglichen Abend mit Dora Heldt in Prüm. Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy hatte eingangs begrüßt, Verbandsbürgermeisterin Söhngen hatte Birgit Zierden mit einem Blumenstrauß für ihr Engagement gedankt. Josef Zierden hatte Einführungsworte gesprochen und das Gespräch moderiert. Dora Heldt, lesungsgewohnt seit vielen Jahren, zeigte sich von der Prümer Veranstaltung besonders angetan. Sie dankt im Gästebuch des Festivals für "die beste Organisation, die charmanteste Begleitung". Es sei "überhaupt eine wahre Freude, bei diesem Festival eingeladen zu sein". 

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